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Dienstag, 3. Januar 2017

Veganer Smoothie mit Blaubeeren und Chia-Samen

Hallo zusammen,

ich wünsche allen ein frohes neues Jahr! Wie so viele anderen Menschen auch, versuche ich mich jetzt wieder etwas besser zu ernähren. Durch die Weihnachtszeit habe ich schon ein wenig zugenommen und das muss jetzt auch wieder runter! Aus diesem Grund starte ich das Jahr 2017 mit einem gesunden Smoothie. Ich trinke super gerne Smoothies und man kann ja auch einfach mal "alles" was man gerade übrig hat oder worauf man gerade Hunger hat mit in den Mixer geben. Heute gab es dann bei mir Blaubeeren mit Chia-Samen und für die Süße habe ich eine reife Banane hinzugefügt. Um jetzt auch noch alles vegan zu halten verwende ich Sojamilch light. Ich persönlich mag die Light-Version lieber, da sie (durch den geringeren Soja-Anteil) weniger nach Soja schmeckt. Aber das ist ja auch Geschmackssache.



Zutaten für einen 400 ml Smoothie:
- 50 g Blaubeeren
- 1 reife Banane
- 3 EL Chia-Samen
- ca. 200 ml Sojamilch light

Zubereitung:
Die Blaubeeren und die klein geschnittene Banane mit den Samen in den Mixer geben. Mit Sojamilch auffüllen bis die 400 ml Markierung erreicht ist. Alles für ca. 30 Sekunden mixen und sofort trinken.

TIPP: Wenn der Smoothie mitgenommen werden soll, würde ich kurz vor dem Verzehr noch etwas Wasser oder Milch hinzufügen, da die Konsistenz durch die Chia-Samen zu dickflüssig werden kann.

Samstag, 17. September 2016

Erdbeer-Trink-Müsli


Guten Morgen :-)

Wer von euch mag nicht so gerne Müsli, aber würde ihn gerne essen, weil er lange satt macht? Genau für die und eigentlich für alle anderen auch, ist dieses Rezept genau das Richtige! Das ist auch super für die, die morgens keine feste Nahrung zu sich nehmen können ;-)

Die Lösung ist ein Trink-Müsli. Er besteht aus Früchten, Joghurt, Milch, Müsli und wer möchte noch ein Süßungsmittel. Meine Variante ist vegan, weil ich nur Sojaprodukte und Agavendicksaft verwendet habe. Aber es geht natürlich auch super mit normalen Milchprodukten. Früchte können natürlich auch nach Belieben gewählt werden. Wenn das jetzt nicht ein Alleskönner ist :-)





Zutaten:
25 g kernige Haferflocken
100 ml Sojamilch
100 g Sojajoghurt
100 g Erdbeeren
10 g Agavendicksaft

Zubereitung:
50 ml Milch erwärmen. Haferflocken mit der heißen Milch übergießen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Erdbeeren waschen, klein schneiden und mit allen Zutaten, inkl. der Haferflocken, pürieren.



Freitag, 9. September 2016

Aprikosensobet

Guten Morgen an alle,

da es gestern ja so toll mit den Eisrezepte geklappt hat, stelle ich euch heute gleich noch eins vor. Ok, wenn man es genau nimmst, ist es kein Eis, sondern ein Sorbet... Ich mag ja sehr gerne Sorbets, weil sie so schön fruchtig sind und sie enthalten weniger Kalorien, was ja auch nicht ganz so verkehrt ist ;-)



Zutaten:
- 550 g reife Aprikosen
- 140 g Zucker
- 4 EL Zitronensaft



Zubereitung:

Die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und klein schneiden. Klein geschnittene Aprikosen, Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben. Alles aufkochen lassen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren, damit nichts ansetzt und anbrennt.

In dem Topf die Aprikosen pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen. Zugedeckt im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühl stellen.

Die ganze Masse jetzt für ca. 50 Minuten in der Eismaschine cremig rühren.



TIPP: Wer keine Eismaschine besitzt kann, einfach mal unter dem Kirscheis schauen wie das Eis dann weiter zubereitet werden soll.



Donnerstag, 8. September 2016

Nicecream - veganes Bananeneis

Hallöchen,

wie ich euch ja schon bei Facebook und Instagram angedroht habe, kommen heute ein paar Eis-Rezepte. Das Wassermelonen-Kiwi-Eis von heute morgen war ja schon sehr gesund, und das Nicecream gehört auch zu den gesunden Eissorten. Und obwohl es ein Milcheisist, ist es vegan. Es werden einfach nur Bananen und vegane Milch benötigt. Da kann man nehmen was man möchte: Sojamilch mit oder ohne Geschmack, Mandelmilch, Hafermilch usw. Ich habe Sojamilch Vanille genommen. Die Vanillenote passt wirklich sehr gut zu den Bananen. Es ist auch ruckizucki zubereitet :-)


Zutaten:
- 2 große, reife Bananen
- z.B. Soja- oder Mandelmilch

Zubereitung:
Zuerst muss man die Bananen klein schneiden und einfrieren. Bananen anschließend mit 150 ml Milch in den Mixer geben und gut durch mixen. Fertig ist das Eis schon.

TIPP: Friert doch einfach einige Bananen auf Vorrat ein und dann kann man immer innerhalb von 2 Minuten Eis zubereiten :-)

Wassermelonen-Kiwi-Eis

Guten Morgen alle zusammen,

heute soll es ja wieder richtig heiß werden. Wie wäre es dann mit einem Wassermelonen-Kiwi-Eis? Das Eis ist nicht nur ein kühle Abwechslung, sondern es ist auch gesund! Glaubt ihr nicht? Dann seid überrascht, dass das Eis wirklich nur aus Wassermelone und Kiwi hergestellt wird :-)



Zutaten:
- ein kleines Stück Wassermelone
- 4 Kiwi's

Zubereitung:
Kiwi's schälen und schmale Streifen schneiden. Die Streifen dann in Eis-am-Stiel-Formen verteilen. Die Kiwi's dabei an den Rand drücken, damit es später schön aussieht. Das Rote von der Wassermelone abschneiden und diesen Teil entkernen. Wassermelone in den Mixer geben und flüssig mixen. Die flüssige Wassermelone jetzt nur noch mit in die Förmchen verteilen. Stiel hinein setzen und ein paar Stunden im Gefrierfach stellen.

Donnerstag, 25. August 2016

Fettreduzierte Falafel

Hallöchen :-)

Hier bin ich schon wieder. Gestern (bzw. jetzt ja schon vorgestern) war ja meine Freundin zu Besuch und ich habe ja gekocht. Es gab Falafel mit einem veganen Minz-Dip und Couscos-Salat und zum Nachtisch selbstgemachtes Kirscheis. Lecker war es :-) Meiner Freundin hat es anscheinend auch geschmeckt, sonst hätte sie nicht direkt nach dem Rezept gefragt :-) Dann macht das Kochen doch ganz viel Spaß :-) Ich muss auch sagen, auch wenn ich sonst auch gerne koche, hat es am Dienstag mehr Spaß gemacht. Ich glaube es lag daran, dass ich für eine andere Vegetarierin gekocht habe und nicht zusätzlich für meinen Mann etwas mit Fleisch zubereitet habe. Naja, nachdem ich schon den Couscous-Salat und den veganen Joghurt-Dip gepostet habe, kommt jetzt das Rezept für die Falafel und morgen (hoffentlich) dann das Rezept für das super truper meger leckere Kirscheis.




Zutaten für 3 Portionen:
- 100 g getrocknete Kichererbsen
- 2 kleine Knoblauchzehen
- 4 Stängel glatte Petersilie
- 2-3 EL Semmelbrösel
- 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel
- 1 TL gemahlenen Koriander
- 1/2 TL Backpulver
- 1 EL Mehl
- 1/2 Zitrone
- Salz
- Pfeffer
- etwas Öl zum betsreichen


Zubereitung:
Am Vortag müssen die Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser eingeweicht werden (mind. 12 Stunden vorher). Danach die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Jetzt kommen die Kichererbsen, Knoblauch, Zwiebeln, Petersilie und das Paniermehl in eine große Schüssel geben und alles mit dem Pürierstab zu einem Brei pürieren. Kreuzkümmel und Koriander hinzu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und aus dem Pürree entweder kleine Bällchen formen oder wie ich kleine Patties formen und auf das Backblech setzen. Die Falafel damit mit wenig Öl einpinseln damit sie schön knusprig werden. Die Falafel jetzt bei 200°C Umluft ca. 15 Minuten (12 Minuten wenn es flache Patties sind) backen.

Und jetzt nur noch genießen :-)


Dienstag, 23. August 2016

Veganer Joghurt-Minz-Dip

Hallöchen,

zu den Falafeln die ich gleich mache, habe ich jetzt schon den veganen Joghurt-Minz-Dip fertig :-) Ich muss ja sagen, dass ich schon seit einiger Zeit versuche die Milchprodukte zu reduzieren. Allerdings fällt es mir noch recht schwer, da die Ersatzprodukte oft aus Soja hergestellt werden und ich diesen starken Soja-Geschmack überhaupt nicht mag. Aber ich muss sagen, dass dieser Dip aus Sojajoghurt richtig gut schmeckt (also nicht so nach Soja schmeckt). Hierfür habe ich von Alpro einen neuen Joghurt getestet, er ist ungesüßt.



Zutaten für 2 Portionen:
- 250 g Soja-Joghurt
- 1 Knoblauchzehe
- Saft von 1/2 Zitrone
- 4-5 Stängel Minze
- Salz
- Pfeffer

Zubereitung:
Joghurt in eine Schüssel geben und gut umrühren. Jetzt den Knoblauch hineinpressen. Minze sehr klein hacken und mit dem Zitronensaft zum Joghurt geben. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren. Schmeckt jetzt im Sommer sehr erfrischend.

Couscous-Salat

Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder. Ich mache immer so viel und habe dann leider keine Zeit mehr es hier zuveröffentlichen :-( Bzw. war ich auch im Urlaub. Ich habe zwar die App für diesen Blog, aber leider kann ich damit keine Posts veröffentlichen. Irgendwie funktioniert das nicht. Richtig blöd :-( Hoffentlich schaffe ich es mal euch alles nach und nach zu zeigen :-)

Heute ist eine Freundin zum essen eingeladen. Wir sind beide Vegetarier und deswegen gibt es einen Couscous-Salat, mit Falafel und einem veganen Joghurt-Minz-Dip. Zum Nachtisch bereite ich gerade mein geliebtes Kirscheis zu :-)




Für den Couscous-Salat benötigt ihr für 2 große Portionen folgende
Zutaten:
- 200 g Couscous 
- 1/2 Zwiebel
- 1 rote Paprika 
- 2 EL Tomatenmark 
- 1 EL Ayvar
- etwas Gemüsebrühe
- ca. 6 Stängel glatte Petersilie 
- 5 halbgetrocknete Tomaten
- Salz
- Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst füllt man den Couscous in eine große Schüssel, gibt etwas Salz hinzu und übetgießt ihn mit kochendem Wasser. Nur bis der Couscous gerade mit Wasser bedeckt ist. Wenn man zu viel Wasser verwendet, dann wird der Couscous zu weich und matschig. Den Couscous ca. 5 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Paprika in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Öl 5 Minuten anbraten. Sobald die Zwiebeln und Paprika die richtige Festigkeit haben, wird das Tomatenmark hinzugefügt und kurz mitgebraten. Jetzt ca. 300 ml Wasser, Gemüsebrühe und Ayvar hinzugeben und kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Petersilie und halbgetrocknete Tomaten klein schneiden. Alles zusammen zum Couscous geben und umrühren. Ggf. noch etwas nachwürzen.

Bis zum Verzehr kühlstellen. Guten Appetit :-) 

TIPP: Der Couscous-Salat kann auch abends vorbereitet werden und am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen werden.

Samstag, 4. Juni 2016

Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Streuseln

So meine lieben Freunde,

heute stelle ich euch endlich den Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Streuseln ein :-)

Auch wenn ich es vorher nicht geglaubt hätte, aber Erdbeeren und Rhabarber schmecken wirklich toll zusammen. Deswegen habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe daraus einen lecker schmecker Streuselkuchen gezaubert :-) Abgesehen von den jede Menge Früchten (ich hab meine alle aus eigenem Garten), benötigt man nicht viele Zutaten, bzw. die Zutaten hat man meist eh zu Hause...



Zutaten für eine 28er Form:
Boden:
- 400 g Mehl
- 3 TL Zucker
- 0
- 5 TL Salz
- 200 g Margarine, zimmerwarm
- 30 ml Wasser

Füllung:
- 780 g Rhabarber
- 220 g Zucker
- 2 EL Zitronensaft
- 520 g Erdbeeren
- 65 g Speisestärke

Streusel:
- 200 g Mehl
- 120 g Mehl
- 200 g Margarine, kalt
- 0,5 TL Zimt


Zubereitung:
Für den Boden alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Währenddessen Rhabarber waschen und in ca. 2,5 cm dicke Stücke schneiden und anschließend mit Zucker und Zitronensaft mischen.

Erdbeeren ebenfalls waschen, vierteln oder halbieren und mit der Speisestärke vermengen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und eine gefettete Springform inkl. Rand damit auslegen. Weitere 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Rhabarber und Erdbeeren zusammen geben und diese Erdbeer-Rhabarber-Mischung auf dem Kuchenteig verteilen.

Bei 200°C Ober- und Unterhitze (Umluft nicht so gut geeignet) ca. 30 Minuten backen. Evtl. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Früchte nicht zu dunkel werden.

In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Hierfür alle Zutaten miteinander verkneten und den Teig dann bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Kuchen nach 30 Minuten aus dem Ofen nehmen und mit den Streuselteig belegen. Den Teig einfach mit den Händen auseinander zupfen und auf die Früchte legen. Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 30 - 40 Minuten backen. Evtl. wieder mit Alufolie abdecken.

Danach Kuchen abkühlen lassen und bis zur Verzehr kühl stellen. Mit einem großen Klacks Sahne servieren :-)












TIPP: Wer den Kuchen lieber warm servieren möchte, dem rate ich davon ab, weil der Kuchen dann auseinander fällt. Die Früchte halten warm nicht zusammen. Stattdessen würde ich einfach einen Erdbeer-Rhabarber-Crumble daraus machen :-) Dann kann jede Person sein eigenes Förmchen auslöffeln :-)

Mittwoch, 3. Februar 2016

Nussecken ganz klassisch und eine vegane Variante

Hallo an alle,

meine ersten Erinnerungen an Nussecken haben tatsächlich mit Guildo Horn zu tun. Und dafür schäme ich mich auch! Das ist jetzt auch schon etliche Jahre her. Damals habe ich natürlich auch mal eine Nussecke gegessen (vom Bäcker gekauft), aber ich war da nicht so begeistert gewesen... Letzte Woche hat sich das alles geändert: Ich hatte eine Bestellung über zwei Dosen die ich mit Nussecken füllen sollte. Da habe ich mir natürlich auch gleich eine Dose fertig gemacht :-) Jetzt frage ich mich, ob sich mein Geschmack so verändert hat oder ob meine selbst gebackenen einfach besser schmecken :-) So oder so, ich hätte die ganze Dose auf einmal essen können! Deswegen  wollte ich euch das Rezept auch nicht vorenthalten :-)

Unter findet ihr die vegane Variante :-)



Zutaten für ein Backblech:
Für den Mürbeteig:
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 125 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 2 Eigelb
- 125 g Margarine

Für die Nussschicht:
- 200 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 4 EL Wasser
- 200 g Margarine
- 300 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gehackte Haselnüsse
- 2 Eiweiß
- Prise Salz

- 300 g Zartbitter-Kuvertüre


Zubereitung:
Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die Eigelbe und die zimmerwarme Margarine zur Mehlmischung geben und gut verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen. Kann auch gut über Nacht in den Kühlschrank.

Den Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig noch einmal gut durchkneten und auf dem Backblech verteilen. Zur Hilfe kann man Frischhaltefolie auf den Teig legen und mit einer Teigrolle den Teig gleichmäßig platt drucken. Danach die Folie wieder abziehen.

Für die Nussschicht Zucker, Vanillezucker, Wasser und Margarine in einem Topf schmelzen und unter Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und jetzt erst die gemahlenen Haselnüsse unter die Masse rühren und anschließen die gehackten Haselnüsse.

Während die Masse etwas abkühlt, die beiden Eiweiße mit dem Salz steif schlagen. Das steif geschlagene Eiweiß unter die Nussmasse heben. Diese Masse jetzt auf dem Mürbeteig verstreichen.

Das Backblech bei mittlerer Schiene ca. 25 Minuten lassen. Sobald der Teig goldgelb gebacken ist, direkt heiß erst in Quadrate und danach in Dreiecke schneiden. Die Nussecken auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.




Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Ecken der Nussecken in die Kuvertüre tauchen. Auf einem Kuchengitter oder auf einem Backpapier trocknen lassen.




TIPP: Die Nussecken halten sich gut 2-3 Wochen. Deswegen können sie auch gut in einer Metalldose als Geschenk verschickt werden :-)


Vegane Variante:

Zutaten für ein Backblech:
Für den Mürbeteig:
- 2 EL Leinsamen
- 30 ml heißes Wasser
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 125 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 125 g Margarine

- wer mag, ca. 100 g Aprikosenmarmelade

Für die Nussschicht:
- 200 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 4 EL Wasser
- 200 g Margarine
- 300 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gehackte Haselnüsse

- Ggf. etwas Aprikosenmarmelade

- 300 g vegane Kuvertüre


Zubereitung:

Für die veganen Nussecken müssen die Eier durch 2 EL Leinsamen ersetzt werden. Hierfür mischt man die Leinsamen mit 30 ml heißem Wasser. Jetzt die Mischung mit einem Pürierstab pürieren, das wird sehr klebrig. Ansonsten wird der Mürbeteig genauso verarbeitet wie oben.

Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker mischen. Die Leinsamenmasse und die zimmerwarme Margarine zur Mehlmischung geben und gut verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ruhen. Kann auch gut über Nacht in den Kühlschrank.

Den Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig noch einmal gut durchkneten und auf dem Backblech verteilen. Zur Hilfe kann man Frischhaltefolie auf den Teig legen und mit einer Teigrolle den Teig gleichmäßig platt drucken. Danach die Folie wieder abziehen.

Für die Nussschicht Zucker, Vanillezucker, Wasser und Margarine in einem Topf schmelzen und unter Rühren einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und jetzt erst die gemahlenen Haselnüsse unter die Masse rühren und anschließen die gehackten Haselnüsse.

Da für die Nussschicht jetzt das steif geschlagene Eiweiß "fehlt", kann gerne auf dem Mürbeteig etwas Aprikosenmarmelade verstrichen werden. Dadurch wird es nicht so trocken.

Die Nussmasse jetzt auf dem Mürbeteig verstreichen.

Das Backblech bei mittlerer Schiene ca. 25 Minuten lassen. Sobald der Teig goldgelb gebacken ist, direkt heiß erst in Quadrate und danach in Dreiecke schneiden. Die Nussecken auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Ecken der Nussecken in die Kuvertüre tauchen. Auf einem Kuchengitter oder auf einem Backpapier trocknen lassen.


Samstag, 2. Januar 2016

Kirsch-Tonkabohnen-Konfekt

Guten Abend zusammen,

ich entschuldige mich für meine lange Abwesenheit und hoffe, dass ihr mir verzeiht! Durch die ganzen Festtage bin ich leider nicht dazu gekommen etwas zu posten. Leider :-( Ich habe nämlich leckere Köstlichkeiten gebacken, die ich euch jetzt leider nicht mehr vorstellen kann, da die Weihnachtszeit vorbei ist...

Zu Weihnachten habe ich ein neues Buch geschenkt bekommen und habe davon natürlich auch schon etwas ausprobiert und stelle euch jetzt meine leicht veränderte Variante vor. dieses Jahr habe ich unter anderem mit meinem Bruder Silvester gefeiert. Ich kann mich gar nicht dran erinnern, wann ich dass das letzte Mal getan habe... Da mein Bruder ein großer Kirsch-Liebhaber ist, habe ich mich für das Kirsch-Tonkabohnen-Konfekt entschieden. Das war mein erster Kontakt mit der Tonkabohne. Im Jahr 2015 ist die Tonkabohne groß raus gekommen und wurde hier bei uns immer populärer. Die hat eine Vanille- und Karamell-Note. Ich muss sagen, sehr interessant und sehr interessant! Wer mehr über die Tonkabohne lesen möchte, kann dies unter "Zum nachschlagen" machen :-)

Jetzt komme ich aber langsam mal zu Rezept. Das Konfekt erinnert mich sehr an Gelee-Früchte, allerdings, schmeckt man hierbei zu 100% die Früchte heraus! Und das Konfekt ist auch noch Vegan :-) Ich nehme immer sehr gerne TK Kirschen, da diese sehr intensiv schmecken und man sich das entsteinen sparen kann ;-)

Zutaten:
- 350 g TK Sauerkirschen (alternativ frische, aber auf keinen Fall welche aus dem Glas)
- 330 g Zucker
- 12 g Apfelpektin
- 30 g Glukosesirup
- 1/2 TL Zitronensaft
- 1/2 Tonkabohne, fein gerieben
- 200 g Zucker zum Wälzen



Zubereitung:
TK-Kirschen auftauen lassen und mit dem Pürierstab fein pürieren. Davon 300 g abwiegen. 30 g Zucker mit dem Apfelpektin mischen und unter das Kirschpüree mischen. Alles kurz aufkochen lassen. Glukosesirup dazurühren und nach und nach den restlichen 300 g Zucker einrühren.

Die Masse unter Rühren zum kochen bringen und auf bis 107°C erhitzen. Den Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft und die gemahlene Tonkabohne untermischen.



Wer einen Pralinenrahmen (ca. 15 x 18 cm) besitzt, stellt diesen auf ein Backpapier. Alternativ habe ich einfach eine entsprechende Auflaufform mit Backpapier ausgelegt. Die Kirschmasse einfüllen und mindestens 1 Stunde fest werden lassen.



Anschließend die fest gewordene Masse in Würfel schneiden und im Zucker wälzen, sodass alle Seiten mit Zucker bedeckt sind.



Das Kirsch-Tonkabohnen-Konfekt bewahre ich im Kühlschrank auf, da es mir den Anschein gemacht hat, dass es bei Zimmertemperatur etwas zerlaufen ist.

TIPP: Ich habe das Konfekt mit einem kleinen Herzausstecher für Plätzchen ausgestochen, in dem Zucker gewälzt und jedem Gast ein kleines Herz auf seine Gabel gelegt. Die Gäste haben sich sehr darüber gefreut und waren begeistert davon :-)

 

Dienstag, 3. November 2015

Kirschstreuselkuchen vom Blech (vegan)

Der Klassiker unter den Blechkuchen! Wer liebt ihn nicht, den Streuselkuchen?! Man bekommt ihn überall: im Supermarkt, vom Bäcker und natürlich auch von der Mama und Oma. Aber am besten schmeckt er natürlich selber gebacken, frisch aus dem Ofen und mit etwas Sahne. Würde dazu jemand nein sagen? Bestimmt niemand! Und das Beste, er ist ganz einfach und schnell gebacken.




Zubereitungszeit: 30 Minuten, plus 30 Minuten Kühlzeit und 30 Minuten Backzeit

Zutaten für den Boden und die Streusel:
- 550 g flüssige Margarine (wer lieber Butter mag, muss 750 g Butter verwenden)
- 800 g Mehl
- 380 g gemahlene Mandeln
- 460 g Zucker
- 6 TL Vanillezucker

Zutaten für den Belag:
- 3 Gläser Kirschen
- 100 g Zucker
- etwas Speisestärke
- 20 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, damit es beim schneiden des Kuchens später nicht zerkratzt. Die Hälfte des Teigs auf dem Backblech verteilen und andrücken. Dabei außen einen ca. 2 cm Rand hochziehen.  Mit einer Gabel mehrfach in den Teig stechen. Backblech für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze einstellen. In der Zwischenzeit die Kirschen mit dem Zucker in einen Topf geben und heiß werden lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und damit den Kirschsaft andicken bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Kuchen aus dem Kühlschrank holen und mit den restlichen 20 g gemahlenen Mandeln bestreuen. Alle Kirschen auf darauf verteilen.

Die andere Hälfte des Teigs als Streuseln auf den Kirschen streuen. Dabei den Teig mit den Händen zu Streuseln bröckeln.

Den Kirschstreusel bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Evt. nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Je nach Ofen kann die Backzeit variieren.





TIPP: Wer den Kirschen eine gewisse Note geben möchte, raspelt ein ca. Daumengroßes Stück Ingwer mit in die Kirschen ein. Das schmeckt wirklich traumhaft!

Der Streuselkuchen kann natürlich mit allem möglichen gebacken werden. Ich backe ihn im Herbst und Winter gerne mit 8 mittelgroßen Äpfeln und damit es nicht zu trocken wird, gebe ich darunter noch ca. 700 g Apfelmus. Oder mit ca. 1,5 kg Zwetschgen und 700 g Apfel- bzw. Pflaumenmus.